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Prof. Dipl. Ing. Werner Schenk stellte die Anlagenfunktion sowie die Leistungszahlen dar.
Von rechts nach links: Annette Prasser, Oliver Schäfer, Michael Schulz, Bärbel Birnbacher, Hans-Peter Birnbacher
Vater Hans-Peter Birnbacher, Andi Birnbacher (mit Gewehr) und Stiebel-Eltron-Mitarbeiter Michael Eder (von rechts) im Technikraum der Heizungsanlage mit Wärmepumpe und Kombispeicher
Eine Möglichkeit, die Wärmepumpenanlage einzustellen, erklärt Vater Hans-Peter Birnbacher: nämlich direkt am Regler am Gerät.
Rund 190 Quadratmeter ist der komplett in Trockenbauweise entstandene Holz-Neubau groß, die Heizlast beträgt 7,4 KW. Ein bayrisches Fachunternehmen bohrte den rund 14 Meter tiefen Entnahmebrunnen, aus dem das knapp zehn Grad warme Wasser gefördert wird. Über einen Wärmetauscher wird dem Grundwasser Wärmeenergie entzogen und von der Wärmepumpe für die Heizung und Warmwasserbereitung genutzt. Das abgekühlte Wasser wird anschließend über einen Schluckbrunnen wieder in den Untergrund geleitet. „So macht diese Wärmepumpe aus einem Teil Strom rund vier Teile Heizenergie“, erklärt Michael Eder, Wärmepumpen-Spezialist von Stiebel Eltron, der Vater Birnbacher vor Ort berät. Da das Grundwasser ganzjährig relativ konstante Temperaturen aufweist, arbeitet die Wärmepumpe mit einer durchgehend hohen Effizienz, was Umwelt und Ressourcen schont. „Andi hat – wie viele andere meiner Kunden auch – sehr positive Erfahrungen mit dieser Technik gemacht“, betont Hans-Peter Birnbacher. „Deshalb war es für ihn klar, dass in das neue Haus unbedingt wieder eine Wärmepumpe kommen muss.“
Auch in der weiteren Ausgestaltung des Hauses wurde Wert auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Technik gelegt. Auf dem Dach fängt eine zehn Quadratmeter große Solarthermieanlage die Sonnenwärme ein. Zusammengeführt wird die Wärme in einem 1.000-Liter-Kombispeicher SBS Solar von Stiebel Eltron, in dem auch die Warmwasserbereitung im Durchflussprinzip erfolgt. Darüber hinaus ist die Beleuchtung im Hause Birnbacher Junior komplett mit LED-Lampen ausgeführt, die Dämmung besteht aus Holzfaser. „Natürlich ist Nachhaltigkeit ganz wichtig“ erklärt der 33jährige Sportsoldat, „schließlich wollten wir ein modernes, zukunftsfähiges Haus bauen und nicht wieder einen Schritt zurück machen.“
Das Wohnhaus von Andreas Birnbacher. Die Wärmepumpe wird von der Zehn-Quadratmeter-Solaranlage unterstützt.